Erneuerbare Energien bei der gewobau Rüsselsheim

Photovoltaikanlage

Erneuerbare Energien bei der gewobau erbrachten im Jahr 2017 rund 1.15 Millionen Kilowattstunden – Repowering hat sich gelohnt

Die Energiebilanz 2017 der verschiedenen Energieanlagen der gewobau weist aus, dass mehr klimaneutrale Energie als je zuvor erzeugt werden konnte. Die 24 Photovoltaikanlagen auf und an gewobau-Gebäuden, auf der Geschäftsstelle und am Parkplatz in der Grabenstraße und alle Solarthermie- Anlagen sowie das Blockheizkraftwerk in der Robert-Bunsenstraße erzeugten im Jahr 2017 insgesamt 1.146.085 Kilowattstunden und sparten damit mehr als 341 Tonnen Kohlendioxid CO2 ein. „Wir freuen uns über dieses wieder sehr gute Ergebnis, mit dem wir deutlich zum lokalen Klimaschutz beitragen können. Für uns gehört zur Zukunft des Wohnens besonders auch der sorgsame Umgang mit Ressourcen“, betont Geschäftsführer Torsten Regenstein.

Alle Photovoltaikanlagen sparten 186 Tonnen Kohlendioxid

Allein die 24 Photovoltaikanlagen auf den gewobau-Dächern lieferten 625.253 Kilowattstunden Strom, davon erbrachten die 19 gewobau-eigenen Photovoltaikanlagen allein knapp 376.534 Kilowattstunden. Die gewonnene Sonnenenergie entspreche mehr als einem Fünftel des Allgemeinstromverbrauchs pro Jahr, die für Treppenhäuser und Aufzüge in den Wohngebäuden benötigt wird, so der Geschäftsführer.
Alle Photovoltaikanlagen sparten damit im letzten Jahr 2017 mehr als 186 Tonnen Kohlendioxid ein. Die neue Solarthermie-Anlagen der gewobau unter anderem in der Moritz von Schwind-Str. 18 und Böllenseeplatz 5 -6 ließen auch den Gesamtertrag der 27 Solarthermie-Anlagen auf 210.533 Kilowattstunden steigen und trugen damit zu einer CO2-Einsparung von mehr als 62 Tonnen bei.

Repowering für amorphe Photovoltaikanlagen hat sich gelohnt

Im Jahr 2016 liess die gewobau die vor rund 10 Jahren installierten Photovoltaik-Anlagen auf den Flachdächern von Wohngebäuden optimieren. Dabei wurden die amorphen Folienmodule gegen kristalline Module ausgetauscht und teilweise mit neuen Wechselrichtern bestückt. Fünf der alten Anlagen wurden abgebaut, ihre Leistung haben die erneuerten Anlagen übernommen und den Stromertrag sogar gesteigert.. Die gewobau hatte sich zum „Repowering“ der Anlagen entschlossen, um die umweltfreundliche Energiegewinnung dieser Anlagen dauerhaft zu verbessern. Für das Repowering der Photovoltaikanlagen wendete die gewobau insgesamt 500.000 Euro auf.
Die erneuerte Leistung der Anlagen kann sich sehen lassen:

BHKW im Dicken Busch lieferte fast 632.450 Kilowattstunden Wärme

Das Blockheizkraftwerk lieferte im letzten Jahr 310.299 Kilowattstunden Strom und erzeugte 632.450 Kilowattstunden Wärme, die direkt für die Warmwasserversorgung im Gebäude verbraucht wurde.

Solarstrom für die Geschäftsstelle und Elektromobile

Die Photovoltaikanlage auf dem Dach der gewobau Geschäftsstelle am Bahnhofsplatz mit ihren 72 Solarmodulen und einer Gesamtfläche von 117,61 Quadratmetern lieferte 16.172 Kilowattstunden. Dieser Stromertrag aus Sonnenenergie wird zugunsten des Stromverbrauchs der Geschäftsstelle im direkten Verbrauch eingesetzt. Die beiden Solarcarports auf dem firmeneigenen Parkplatz in der Grabenstraße brachten 7.263 Kilowattstunden Strom ein. Sie werden ebenfalls direkt für die Solarmobile der gewobau eingesetzt, weiterer Strom ins Netz eingespeist. „Dies ist ein weiterer Beitrag zur Senkung des CO² Ausstoßes und damit zu einem unserer erklärten Unternehmensziele“, so Regenstein.

Die Solaranlagen auf den vermieteten gewobau-Dächern in der Böllenseesiedlung und in der Lenbachstraße, insgesamt fünf Anlagen, erbrachten 248.719 Kilowattstunden, 74 Tonnen CO² wurden eingespart.

Über Details zu den derzeitigen Photovoltaikanlagen der gewobau informieren auch die Internetportal www.solarstadtplan-ruesselsheim.de.

Quelle: gewobau Rüsselsheim, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit